OpenBao Kubernetes Training (HashiCorp Vault) – Secrets zentral verwalten statt in YAML verstecken (2 Tage)

OpenBao Kubernetes Training – Secrets zentral verwalten statt in YAML verstecken

In 2 Tagen lernst du, Secrets nicht mehr in ConfigMaps, Git-Repos oder Slack-Nachrichten zu verstreuen, sondern zentral, versioniert und rotierbar in OpenBao (dem offenen Fork von HashiCorp Vault) zu verwalten – und sauber an deinen Kubernetes-Cluster anzubinden.

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Das Problem

Ein Kubernetes-Secret ist kein Safe. Es ist eine base64-kodierte ConfigMap mit Extra-Schritt – wer etcd lesen kann oder genug RBAC-Rechte hat, liest den Klartext direkt mit.

Über Namespaces, Repos und Teams hinweg wuchern Secrets unkontrolliert vor sich hin. Niemand rotiert sie regelmäßig, niemand hat mehr den vollen Überblick, wer eigentlich worauf Zugriff hat. Und landet ein Datenbank-Passwort erstmal in einem Git-Commit, bleibt es dort – für immer, auch nach dem Force-Push.

Das Ergebnis: Secrets-Management nach Zufallsprinzip, bis der erste Vorfall zeigt, wie viel davon offen herumlag.


Die Lösung: Das Training

In meinem OpenBao Kubernetes Training bringst du genau das in den Griff: einen zentralen, sauber abgesicherten Ort für all deine Secrets – mit definierten Zugriffsregeln statt Wildwuchs.

Kein Lizenz-Kleingedrucktes, kein Marketing-Bingo, sondern 2 Tage, 85 % Praxis, Live-Cluster. Du installierst OpenBao selbst, richtest Zugriffe für dein Team ein und bindest am Ende einen echten OpenBao-Cluster an Kubernetes an.

Kurz zur Einordnung, falls du OpenBao noch nicht kennst: Es ist der offene Fork von HashiCorp Vault, entstanden 2023 als Reaktion auf HashiCorps Wechsel zur Business Source License. Die Governance liegt bei der Linux Foundation, seit 2025 ist OpenBao zusätzlich Sandbox-Projekt der OpenSSF (Open Source Security Foundation) – niemand kann dir Roadmap oder Lizenz über Nacht unter dem Hintern wegziehen.

Du lernst:

  • wie du OpenBao als zentralen Secrets-Store aufsetzt und verstehst, welche Secret-Engine für welchen Zweck taugt
  • wie du Zugriffe sauber über Userpass-Auth mit Gruppen regelst, statt jedem Adminrechte zu geben
  • wie du Kubernetes-Secrets automatisiert aus OpenBao befüllst, statt sie hart in YAML zu kodieren
  • wie du kubectl-Zugriff über OIDC absicherst, statt Kubeconfig-Dateien per Mail zu verschicken

Inhalte & Ablauf

Tag 1 – Grundlagen & Installation

  • OpenBao Architektur & Secret-Engines: Was OpenBao (HashiCorp Vault) macht und welche Secret-Engines es mitbringt
  • Standalone-Installation hinter einem nginx Reverse Proxy
  • Userpass-Authentifizierung: Admin-Nutzer und Gruppen sauber aufsetzen

Tag 2 – Kubernetes-Integration & eigener Cluster

  • MariaDB-Secrets mit Vault Secrets Operator (VSO) und External Secrets Operator (ESO) an Kubernetes anbinden
  • kubectl-Zugriff über OIDC mit OpenBao als Identity-Provider absichern
  • SSH-Public-Key-Deployment zentral aus OpenBao verwalten
  • Eigenen OpenBao-Cluster im Kubernetes-Cluster aufbauen

Für wen ist die Schulung?

  • Plattform- und DevOps-Teams, die Secrets nicht länger in ConfigMaps oder Git verstecken wollen
  • Systemadministratoren, die zentrale Zugriffskontrolle über Secrets brauchen
  • Entwickler, die verstehen wollen, wie ihre Anwendung zur Laufzeit an Secrets kommt, statt sie ins Image einzubacken

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in Kubernetes
  • Grundkenntnisse in Linux

Warum bei mir?

Weil du hier keinen anonymen Dozenten bekommst, sondern Jochen im Blaumann.

  • 1.100+ Teilnehmer trainiert
  • Trainings für BVG, Bundesdruckerei, UKE, BWI, SEW-EURODRIVE
  • Bestnoten in Evaluierungen (Ø 1,05)
  • Ein Jahr Q&A-Support nach dem Kurs

Kurz gesagt: Du bekommst kein Standardseminar, sondern Training mit Herz, Humor und Hands-on.


FAQ

Brauche ich Vorkenntnisse für das OpenBao Training? Ja, Kubernetes-Grundkenntnisse solltest du mitbringen – zum Beispiel aus dem Kubernetes Einführung Training. Sicherer Umgang mit der Linux-Kommandozeile hilft zusätzlich.

Was ist der Unterschied zwischen OpenBao und HashiCorp Vault? OpenBao ist ein offener Fork von HashiCorp Vault, entstanden 2023 als Reaktion auf den Wechsel von Vault zur Business Source License. OpenBao läuft unter der Governance der Linux Foundation und ist seit 2025 zusätzlich Sandbox-Projekt der OpenSSF – kein einzelner Hersteller kontrolliert Roadmap oder Lizenz.

Wie praxisnah ist das Training? 85 % Hands-on im Live-Cluster – du installierst OpenBao selbst, bindest es an Kubernetes an und baust am Ende einen eigenen OpenBao-Cluster.

Ist das dasselbe wie das Kubernetes Security Training? Nein. Das Security Training dreht sich um RBAC, CIS Benchmark, Admission Controller und Pod-Hardening – also darum, den Cluster selbst abzusichern. Dieses Training fokussiert sich auf zentrales Secrets-Management mit OpenBao und dessen Anbindung an Kubernetes.

Online oder vor Ort? Beides möglich – je nach Termin und Wunsch deines Teams.


Dein nächster Schritt

Wenn du willst, dass eure Secrets nicht mehr im nächstbesten Git-Commit landen:

👉 Jetzt OpenBao Kubernetes Training anfragen